Freiheit heißt Liebe

Freiheit, Freude, Tanzen, Liebe

Im Lied „Freiheit“ von den Söhnen Mannheims können wir u.a. hören „Freiheit heißt Liebe, Freiheit heißt Gib mir Raum, Freiheit heißt Treue, Freiheit ist ein Menschheitstraum“.

Im heutigen Blogbeitrag möchte ich diese Aussagen im Zusammenhang mit unseren Beziehungen näher durchleuchten.

Du erfährst, wie die Liebe in unseren Beziehungen frei fließen kann so dass mehr Lebendigkeit und Freude entstehen kann.

Hamsterrad-Dynamiken

Meistens halten uns Hamsterrad-Dynamiken auch in unseren Beziehungen gefangen im Kreislauf von Stress, Kampf und Anstrengung. Diese Dynamiken sorgen dafür, dass wir uns in Beziehungen unfrei fühlen oder es nicht richtig fließen kann. Doch wenn wir bewusst werden „was läuft“, können wir eine neue Wahl treffen und dafür sorgen, dass die Liebe in unseren Beziehungen wieder frei fließen kann.

Hamsterrad, Burnout, Stress, Angst

HIN-Bewegung

Letztlich beginnt alles bei uns selbst. Wenn wir nicht mit unserer wahren Natur verbunden sind, der Liebe IN uns, dann taucht schnell ein Mangel-Gefühl auf. Das ist unangenehm und wir versuchen dann im AUSSEN eine Lösung zu finden.

Zum Beispiel in dem wir (bildlich gesprochen) unsere Hände nach einem anderen Menschen ausstrecken, uns zu einem Menschen HIN bewegen. Andere Menschen sollen uns glücklich machen und das geben was uns scheinbar fehlt.

Wir nehmen die Haltung eines hungrigen Bettlers ein. Doch egal was wir im Aussen bekommen, es wird uns nicht satt machen, weil die Innere Verbindung fehlt.

WEG-Bewegung

Manchmal kommt es auch vor, dass wir bestimmte Menschen meiden, die uns unsympathisch sind oder sogar Angst vor bestimmten Menschen haben und uns vor ihnen zurückziehen. Oft bewegen uns unangenehme Gefühle, die wir nicht fühlen wollen.

Da wir auf diese Menschen reagieren, können wir Ihnen nicht frei begegnen. Unser Verhalten ist eine Reaktion auf andere Menschen und keine freie Wahl, die dem folgt was wir selbst wollen.

GEGEN-Bewegung

In Beziehungen mit Menschen kommt es immer wieder zu Streit. Oftmals wollen wir andere Menschen verändern und wir kämpfen dann gegen bestimmte Äußerungen oder gegen ein bestimmtes Verhalten an. Auch der Kampf bindet uns an anderen Menschen und hält uns im Kreislauf der Trennung gefangen.

Wege in die Freiheit

Der erste Schritt ist zunächst, dass wir uns bewusst werden, dass wir gerade nicht in unserer Mitte sind und in einer Hamsterrad-Dynamik gefangen sind. Das ermöglicht uns den nächsten und wichtigsten Schritt: stehen bleiben, innehalten und alles fühlen, was jetzt ist. Das kann uns wieder in Verbindung bringen mit uns selbst.

Die große Herausforderung dabei ist, dass wir wirklich mit dem sind, was ist – ohne irgendwo herauskommen zu wollen oder von etwas weg kommen zu wollen. So können wir nach und nach wie von selbst in unsere Mitte sinken.

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In den Körper sinken lassen

Fühlen was jetzt ist kann so ähnlich sein wie wenn wir „im Feuer stehen“. Das Feuer können ängstliche Gefühle sein, oder ein wildes Chaos und Durcheinander oder ein emotionaler und körperlicher Schmerz der scheinbar unerträglich drückt.

Hier ist sehr hilfreich, wenn wir uns auf den Atem konzentrieren und langsam immer tiefer in den Körper hinein sinken lassen. Immer tiefer von Kopf bis Fuß in den Körper sinken lassen und den Halt spüren, der uns jetzt trägt. Der Halt des Stuhles der uns trägt, der Halt des Bodens und der Erde, welche uns Sicherheit gibt.

So können wir nach und nach wieder bei uns ankommen. Oft wird es ruhiger. Wir können wieder in Verbindung kommen mit der Liebe und Stille IN uns, die jeden Moment auf uns wartet. Oft entspannt sich der Körper, ein tieferes Durchatmen wird möglich. Unser ganzes Körper-System und Energiefeld beruhigt sich.

Mit Liebe handeln

Die Liebe und Freiheit beginnt in uns. Wenn wir wieder mit uns verbunden sind, können wir in Liebe handeln. Die Lebensenergie kann durch uns frei strömen.

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Diese innere Haltung öffnet die Türen dafür, dass wir den Menschen in unserem Umfeld viel leichter Raum für ihr „so sein“ geben können. Der Drang, vom anderen etwas zu wollen, Festhalten-Wollen, den anderen verändern wollen, löst sich immer mehr auf. Momente und Berührungen im SEIN werden möglich.

Bist du bereit für die Erfahrung von diesem Menschheitstraum der Freiheit?

Bildquellen: Fotolia / © Visty

 

 


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