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  1. Hallo Wolfgang,

    einen sehr schönen Satz den Du aufgegriffen hast: …werdet wie die Kinder… (Bibel, Matthäusevangelium Kapitel 18, Vers 3).
    Ich möchte gerne mit Dir und den LeserInnen Deines Blogs noch ein paar meiner Gedanken dazu teilen.

    Für mich ist ein zentraler Aspekt des Kindseins das Vertrauen. Wir haben in Gott einen himmlischen Vater, der uns geschaffen hat, der uns liebt, der uns und unsere Bedürfnisse besser kennt als wir selbst und der uns vergibt und uns annimmt.

    Als Erwachsene wollen wir selbstständig werden und oft alles alleine und aus eigener Kraft schaffen. Dabei machen wir uns allerdings abhängig von äußeren und vergänglichen Dingen wie Erfolg, Kontostand, Urlaub, anderen Menschen, … Wieder „wie Kinder zu werden“ verstehe ich in diesem Zusammenhang so: Wir gestehen uns selbst ein, dass wir das Leben nicht alleine meistern. Das müssen wir auch gar nicht, denn dafür bietet Gott uns als unser liebender himmlischer Vater eine Beziehung zu Ihm an. Wenn wir Ihm „wie Kinder“ vertrauen, machen wir uns abhängig von Ihm, aber sind frei von Äußerem.

    Was haben wir nun von einer Beziehung zu Gott:
    •Durch Seinen Sohn Jesus Christus verspricht uns Gott immer bei uns zu sein (Matthäusevangelium Kapitel 28, Vers 20).

    •Ihm dürfen wir im Gebet alles sagen und unseren Gefühlen freien Lauf lassen.
    „Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn. Dann wird der Frieden Gottes, der größer ist, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren“ (Philliperbrief Kapitel 4, Verse 6+7)
    Durch diesen Frieden können wir wie Kinder unbefangen sein, voller Leichtigkeit.

    •Gott verspricht zudem, dass Er uns erfüllen kann: „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.“ (Römerbrief Kapitel 15 Vers 13)
    Das ist eine Lebensfreude, eine Hoffnung und ein Friede unabhängig von äußeren Dingen, unabhängig von meiner eigenen Leistung. Anhängig von Gott, dem alles möglich ist und der uns vollkommen liebt.

    Wollen wir diesem Gott unser Vertrauen schenken?
    Wie Kinder wünsche ich uns allen, dass wir uns von Gott beschenken lassen und so wahre Freiheit finden.

    Liebe Grüße,
    Mira

      • Lieber Wolfgang,

        Vertrauen ist wichtig. Ohne geht es nicht. Die Frage ist allerdings, wem oder auf was vertrauen wir. Setzen wir unser Vertrauen in die falschen Dinge, bringt es uns nicht voran, sondern es schadet.

        Da ist es wichtig uns immer wieder selbst zu hinterfragen?

        Allzu oft merke ich, wie ich mich allein auf mich selbst verlasse. Habe ich mich gut vorbereitet, dann fühle ich mich sicher. Doch dann stehe ich in der Gefahr meinen Plan durchzuziehen und bin nicht offen dafür, was tatsächlich gerade dran ist.

        Mich interessiert wem Du persönlich vertraust?
        Oder auf was vertraust Du?

        In Verbundenheit,
        Mira

  2. Hallo Mira,

    ja Vertrauen ist ein großes Feld: Urvertrauen, Selbstvertrauen, Mißtrauen, Gottvertrauen, sich trauen usw.

    Ich vertraue in die Liebe, die ich Atemzug für Atemzug spüre, ich vertraue in den Halt der Erde, die mich sicher trägt, ich vertraue in den Fluss des Lebens, der durch mich strömt …all das ist ein Ausdruck von Gottvertrauen, Vertrauen in die göttliche Ordnung die sich jeden Moment offenbart.

    Herzlich
    Wolfgang

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