Wie du Stress los wirst

Herz, Licht, Kerze, Lampe

Vielleicht begegnen dir gerade jetzt vor Weihnachten Situationen, die dich in eine gewisse Anspannung führen.

Du möchtest irgendetwas erreichen, eine von vielen Aufgaben erledigen und plötzlich kommst du in Stress. Vielleicht machst du dir selber Druck weil du glaubst, keine Zeit zu haben oder andere Menschen erwarten etwas von dir.

Heute möchte ich näher beleuchten wie Stress überhaupt entsteht, und wie wir Stress loslassen können.

In die Adventszeit fällt dieses Jahr das Gestalten meiner neuen website. Interessant war vor allem, dass ich mich oft selber unter Druck setzte – mit Terminen, die ich mir selber vorgab. Das erzeugte eine Anspannung und meine Körper fühlte sich an manchen Stellen eng und hart an. Bevor ich darüber schreibe, wie ich Stress-Gefühle losgelassen habe, kannst du erfahren du wie Stress entsteht.

Wie entsteht Stress?

Es fängt mit einer Bewertung von Dingen oder Situationen an, z.B. „Ich muss bis dahin etwas schaffen“, „Ich habe keine Zeit“. Das erzeugt unangenehme Empfindungen und meistens reagieren wir auf diese Emotionen, in dem wir dagegen kämpfen oder nach Lösungen suchen.

Dass kann sich dann so äußern, dass wir uns noch mehr anstrengen, die Zähne zusammen beißen oder im Verstand nach Lösungen suchen. Dann dreht sich das Gedankenkarussell und wir sind mit den Gefühlen im Kopf. Doch letztlich führt das zu keiner Lösung.

Stress, Burnout

„Lösung“: Wie kann ich Stress-Gefühle loslassen?

Bei Stress geht es also um Gefühle, gegen die wir meistens ankämpfen. Damit wirklich „Lösung“ geschehen kann, ist es hilfreich, dass wir erst mal Wahrnehmen, dass unser Körper-System im Stress ist. Das kann sich z.B. über angespannte Schultern äußern, einem harten Bauch oder einer inneren Unruhe und Gedankenkreisen.

Meine Erfahrung:
Wenn ich diese Anzeichen bei mir bemerke, nehme ich mir so schnell wie möglich Zeit für mich und lausche nach Innen. Ich beobachte meinen Körper, schenke allen Körperteilen nach und nach meine Aufmerksamkeit, ohne etwas verändern zu wollen. Dann konzentriere ich mich auf den Atem, ein und aus… und lasse ihn bis in den Bauch und Beckenbereich strömen. Nach und nach gebe ich mir die Erlaubnis immer tiefer in meine Sitzunterlage zu sinken und den sicheren Halt, der mich trägt. Der Körper kann sich immer mehr von alleine entspannen und loslassen.

Oft stelle ich mir noch zusätzliche Fragen, die meine Aufmerksamkeit in eine wohltuende Richtung lenken: Was ist jetzt liebevoll für mich?

Oder:
Was ist es, was ich mir eigentlich wünsche?
Was könnte ich jetzt dafür tun?

Atemerfahrung

Damit das alles nicht nur trockene Theorie bleibt, sondern für dich auch wirklich erfahrbar und spürbar wird, kannst du hier die Atemerfahrung als mp3-Datei herunterladen.
(mit der rechten Maustaste anklicken und dann "Ziel speichern unter" eingeben)

Wenn du magst, kannst du hier die Atemerfahrung gleich anhören:

 

Bildquellen: Fotolia / © Sergey Nivens, © Evgenia Smirnova


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